Medienkompetenz für alle

 

 

_Medienkompetenz heute

Der Einzug neuer Medien in unseren Alltag bringt einen dauerhaften sozialen sowie kulturellen Wandel mit sich. Medienkompetenz ist wichtiger denn je. Der Umgang mit Smartphone, Tablet & Co. ist für uns alle mittlerweile selbstverständlich. Wir kommunizieren über unzählige soziale Netzwerke, wir teilen, wir liken und wir bereichern das Netz mit Bildern aus unserem Leben. Ohne Frage zählen Kinder ebenso wie Erwachsene zu dieser, durch digitale Medien geprägten, Gesellschaft. Das Besondere hierbei ist jedoch, dass die heute jüngeren Generationen inmitten dieser Zeit aufwachsen und neuen Medien dementsprechend viel offener gegenüberstehen, als Erwachsene. Junge Menschen dieses Zeitalters nutzen diese Medien auf intensive Art und Weise – oftmals nicht ausreichend reflektiert. Da die mediale Handlungsfähigkeit von unterschiedlichen Entwicklungsfaktoren der jungen Menschen abhängt, fehlt es, besonders in jungen Jahren, oft an Respekt. Durch die starke Anteilnahme der neuen Medien am Alltag, wird es für Erziehende eine immer größere Herausforderung die Heranwachsenden entsprechend vorzubereiten.


_Projektidee

Das Projekt „Medienkompetenz für alle“ beschäftigt sich insbesondere mit unterschiedlichen Wegen und Methoden zur Stärkung von Medienkompetenz. Hierbei geht es ohne Frage speziell um den Umgang mit digitalen Endgeräten, die mittlerweile (fast) alle über einen Internetzugang verfügen. Das Ziel des Projektes besteht unter anderem darin, einen sicheren Umgang mit digitalen Medien seitens des Fachpersonals zu gewährleisten, damit anschließend entsprechend präventive Maßnahmen hinsichtlich der Nutzung durch Schüler/-innen sowie durch Menschen mit Behinderung erbracht werden können. Aus diesem Grund wird es innerhalb des Projektes sowohl Angebote für Erwachsene als auch für Kinder geben. Thematisch steht die reflektierte Nutzung des Internets im Fokus. Darüber hinaus geht es auch darum, wie digitale Medien sinnvoll in Lehrangebote integriert werden können. Weiterhin werden aktuelle Themen wie z. B. Fake News und Hate Speech in sozialen Netzwerken, der Reiz zur Selbstdarstellung bei Instagram und Co. sowie Problematiken des Onlinegamings aufgegriffen.

 

Phase 1 – Aktivierung

Die erste Phase des Projektes beschäftigt sich mit der Planung, in der wir uns aktuell noch befinden. Für ein derartiges Projekt ist die Vorlaufzeit besonders wichtig, um ein fundiertes Konzept auszuarbeiten und Kooperationen zu bilden. Insbesondere die Zusammenarbeit mit Experten und Organisationen, die in der Medienpädagogik tätig sind, stärkt das Netzwerk und weitet es aus.

 

Phase 2 – Partizipation

In der zweiten Phase gilt es, die erste Zielgruppe erreichen – Fachkräfte, potentielle Multiplikatoren sowie Interessenten. An dieser Stelle möchten wir möglichst viele Menschen erreichen, die mit dem Themenkomplex “Medienkompetenz” in Berührung kommen. Zum einen geht es um Impulse sowie einen Austausch hinsichtlich des Themas und zum anderen sollen praktische Ansätze in der Arbeit mit Medien angeboten werden. Für dieses Vorhaben dient der Fachtag am 20.02.2018. Darüber hinaus gibt er Raum, um Netzwerke zu stärken oder neu entstehen zu lassen.

  • Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter
  • Pädagoginnen und Pädagogen (inkl. Behindertenpädagogik)
  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Eltern und Pflegeeltern
  • Multiplikatorinnen und Multiplikatoren
  • weitere Berufsgruppen und Interessenten, die mit der Thematik in Berührung kommen

 

Phase 3 – Integration

In Phase drei des Projektes soll eine weitere Zielgruppe erreicht werden. Es geht um Heranwachsende und Menschen mit Behinderung, bei denen gezielt die persönliche Medienkompetenz gestärkt werden soll. Nachdem der Fachtag abgeschlossen ist, sollen kleine Veranstaltungsreihen entstehen, die sich an die zweite Zielgruppe des Projektes richten. In kleinem Rahmen finden anschließend Medienkompetenz-Workshops mit Kindern, Jugendlichen sowie mit Menschen mit eingeschränkten, geistigen Fähigkeiten statt. Jeder Workshop wird auf die entsprechenden Bedürfnisse der Menschen angepasst.

  • Kinder- und Jugendliche in Freizeiteinrichtungen
  • Schülerinnen und Schüler
  • Kinder in Kindertagesstätten
  • Menschen mit (geistiger) Behinderung